Erbstreitigkeiten

Kein Bereich der Mediation birgt mehr Konfliktpotential als das Erbrecht.
Konflikte können entstehen, wenn kein Testament vorliegt bzw. die Erben mit diesem nicht einverstanden sind. Ziel der Mediation ist es, teure Erbauseinandersetzungen vor Gericht mit einer damit verbundenen Zerstörung der persönlichen Beziehungen zu vermeiden.

Sinnvoll ist, bereits zu Lebzeiten das Testament mit Hilfe eines Mediationsverfahrens zu erstellen. So können unter Einbeziehung der Interessen und Wünsche aller Beteiligten konkrete Formulierungen zur Verteilung des Nachlasses getroffen werden.

Liegt im Erbfall kein Testament oder Erbvertrag vor, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Dabei kommt es häufig zu Konflikten innerhalb der Erbengemeinschaft. Aber auch bei einem klar geregelten Nachlass treten Konflikte auf, wenn Erben glauben, dass sie durch die Verfügung benachteiligt wurden. Mit dem Tod des Erblassers brechen oft alte Konflikte auf, die jahrelang verdrängt wurden und nun ans Tageslicht kommen.

Mediation hilft nach dem Erbfall, gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten zufrieden sind. Ein unvoreingenommener und wertschätzender Umgang miteinander ist so weiterhin möglich.

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